Pflichtfelder der XRechnung: die Checkliste
Die XRechnung verlangt mehr Pflichtangaben als eine klassische Rechnung nach § 14 UStG — zusätzlich zu den europäischen Regeln (EN 16931) gelten die deutschen Geschäftsregeln (BR-DE). Fehlt eine, lehnen Validatoren die Rechnung ab. Hier ist die praktische Checkliste.
Dokumentangaben
- •Rechnungsnummer (BT-1)
- •Rechnungsdatum (BT-2)
- •Rechnungstyp (BT-3, normalerweise 380 = Handelsrechnung)
- •Währung (BT-5, in der Regel EUR)
- •Käuferreferenz (BT-10) — deutsche Pflicht nach BR-DE-15; bei Behörden die Leitweg-ID
Verkäufer (Sie)
- •Name und vollständige Anschrift mit Ort, PLZ und Ländercode
- •USt-IdNr. (BT-31) oder Steuernummer (BT-32)
- •Elektronische Adresse (BT-34), üblicherweise Ihre E-Mail
- •Kontaktangaben (BR-DE-2): Ansprechpartner (BR-DE-5), Telefon (BR-DE-6) und E-Mail (BR-DE-7) — die häufigste Fehlerquelle, weil klassische Rechnungen das nicht verlangen
Käufer und Zahlung
- •Name und Anschrift des Käufers mit Ländercode
- •Zahlungsangaben (BR-DE-1): mindestens eine Zahlungsart — bei Überweisung mit IBAN
- •Zahlungsziel oder Fälligkeitsdatum (empfohlen)
Positionen und Steuern
- •Mindestens eine Rechnungsposition mit Bezeichnung, Menge, Einheit und Nettopreis
- •USt-Satz je Position (19 %, 7 % oder 0 %)
- •Steueraufschlüsselung je Steuersatz mit Bemessungsgrundlage und Betrag
- •Bei Steuerbefreiung (z. B. § 19 UStG): Befreiungsgrund als Text
- •Summen: Positionssumme, Nettosumme, Steuersumme, Bruttosumme, Zahlbetrag — alle müssen rechnerisch exakt aufgehen
Der schnellste Weg zur fehlerfreien XRechnung
Sie können die Felder von Hand in ein XML schreiben — oder ein Formular nutzen, das alle Pflichtfelder kennt, die Rechenwege prüft und die IBAN validiert, bevor die Datei erzeugt wird.
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